Ladies Cut
Es ist einer der auffälligsten Streetstyle-Trends während der Modewochen in New York, London, Mailand und Paris:
Der Hosen-Anzug ist das neue Kleid
Sieht man mal von den kreischend bunten Streetstyle-Clowns ab, die sich auch bei Minusgraden in offene Sandalen und Petticoat zwängen, dann sind Kleider auf dem Rückzug. Das wohl femininste Kleidungsstück weicht dem klassischen Männeranzug oder besser gesagt: der feminin umgesetzten #girlboss-Uniform. Wir verkündeten übrigens schon letztes Jahr den Niedergang der glamourösen Abendrobe auf dem Roten Teppich: Bei den diesjährigen Oscars wählten die meisten Stars zwar eine klassische Robe, aber kein Look wurde weltweit so gefeiert, wie der ungewöhnliche Hybrid aus Kleid und Jumpsuit von Lady Gaga.

Es ist ein Modetrend, der für alle Altersklassen und Kleidergrößen funktioniert. Man sieht immer "angezogen" aus. Was mich aber am meisten überzeugt: es braucht keine Strumpfhosen! Es mag völlig banal klingen, aber ein Anzug hält besser warm und ist trotzdem nicht weniger schick als ein Kleid. Drunter trägt man einfach, was gefällt: T-Shirt, Schluppenbluse, Hemd (aber bitte in den Hosenbund reingesteckt) oder einen Body.

Darauf sollte man beim Kauf eines Hosen-Anzugs achten:
- Der Teufel steckt im Detail, in diesem Fall an der Schulter und daran scheitern billige Anzüge oft. Unbedingt darauf achten, dass die Schulternaht gut abschließt.
- Es mag persönlicher Geschmack sein, aber locker fallende, etwas weitere Hosen sehen lässiger aus als ein knatschenges Bein.
- Selbst wenn ihr lieber die Ärmel hochkrempelt: Die Ärmel dürfen niemals zu lang sein. Sie lassen sich recht unkompliziert in einer Schneiderei kürzen.

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Mein Tipp: Ich habe kürzlich ByMarleneBirger für mich entdeckt: gute Schnitte, tolles Preis-Leistungsverhältnis (Bild 5 & 6 in der Shopping-Galerie).

Photo Credit: Catwalkpictures

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