Beach-Club
Kathrin Bierling

Beach-Club

Vor ein paar Stunden hatte ich noch Sommer: Côte d'Azur, blauer Himmel, 30 Grad. An den Stränden fiel auf: Damen an der südfranzösischen Küste sind auch im Alter wahnsinnig dünn und dunkelbraun, in Saint-Tropez gleichen sie gealterten Topmodels (wahrscheinlich sind sie es auch) und in den Beach-Clubs tragen Männer von 17 bis 60 Jahren bunte Badeshorts von Sundek. ...

Meine Farbzusammenstellung mit den Initialen des Beachclubs Key West Beach in Saint-Tropez

Man kann man sich Sundek-Badeshorts fertig im Zentrum von Saint-Tropez beim Herrenausstatter für 120 Euro kaufen (auf der Straße begegnete mir Roberto Cavalli mit einer jungen Schönen am Arm) oder sich online auf www.sundek.us farblich zusammenstellen – das kostet dann 105 Euro, dauert aber mindestens 40 Tage bis zur Auslieferung. Und ich weiß nicht, wie es sich mit dem Versenden nach Deutschland verhält – die Custom-Made-Badeshorts für Damen sind noch in Planung und eher nicht mein Ding.

Custom Made: Vorder-, Rückseite, Tasche und Streifen der Badeshorts lassen sich farblich bestimmen.

Unter "2. tag your boardshort" kann man maximal vier Buchstaben festlegen, die auf der Badehose vorne aufgebracht werden.

Mein Lieblings-Fertigmodell von Sundek, das mit blauen, neongrünen und schwarzen Grundton-Hosen in Saint-Tropez für 120 Euro verkauft wird

Ich finde ja, dass dieser Bogen eine ziemlich lässige Rückseite macht. Nur für Frauen gefällt mir der Style nicht...

Sundek-Short für Frauen

Fotos: screenshots von sundek.us

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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