La Mer in schönerem Gewand
Kathrin Bierling

La Mer in schönerem Gewand

Ich habe schon viel getestet, Crème de La Mer noch nicht, aber es gibt Kollegen, die darauf schwören: Gala-Modechef Marcus Luft, beispielsweise.

Mit zarten 23 Jahren durfte ich meine damalige How to spend it-Chefredakteurin Alke von Kruszynski auf einen Damen-Salon by La Mer begleiten und bekam großzügiger Weise einen großen Topf mit der Anti-Falten-Supercreme aus Meeresalgen geschenkt. Um meine Haut nicht zu früh an extrem teure Cremes zu gewöhnen (es war die Zeit der durchschnittlich13 Praktika pro Person und ich wusste noch nicht, wie es weiter gehen wird), gab ich die Creme meiner Großmutter. Meine amerikanische Tante brach ich Jubelschreibe aus und meine Großmutter freute sich entsprechend. Ich fand den Tiegel ja etwas oll.

Doch jetzt erreicht mich die Nachricht dieser Sonderedition: Anlässlich des World Oceans Days am 8. Juni 2012 verkauft die zu Estée Lauder gehörende Kosmetikmarke La Mer ihren Bestseller in Meeresfarben. Der viel schönere Tiegel ist noch bis Ende Juli erhältlich, 100 ml circa 345 Euro.

Damit soll kommuniziert werden (es funktioniert), dass die Kosmetikmarke weiterhin eng mit der Organisation Oceana zusammenarbeitet und mit der Sonderedition 200.000 Dollar spendet. Oceana setzt sich für die Erhaltung der Lebensräume im Meer ein. Bislang konnten so eine Million Quadratmeter unter Schutz gestellt werden. An die dort wachsenden Meerespflanzen darf La Mer dann aber auch nicht dran!

Foto: La Mer

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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