Bottega Veneta Sommer 2013 – for detail-lovers
Kathrin Bierling

Bottega Veneta Sommer 2013 – for detail-lovers

Wer glaubte, für die paar Sommertage im Jahr genug Sommerkleider zu besitzen (wie ich), der hat die Sommerkollektion 2013 von Tomas Maier für Bottega Veneta noch nicht gesehen! Da gibt es mindestens drei Kleider, die jede Modebegeisterte haben muss. Und, mal ganz ehrlich: Wem stehen die Kleider besser? Models, die Jeans und Boots bevorzugen und Frauen, die Kleider Mode und Kleider lieben? Elle-Moderedakteurin Isabel Arnold und ich konnten uns nach der Fashionshow beim Re-See (= im Showroom alles ganz nah sehen und anfassen) an den Details kaum satt sehen...

Wichtig: Das verwendete Schmuckleder in der Kollektion stammt nicht von der Pythonschlange, sondern von der australischen Äskulap-Natter, die bis zu zwei Meter lang werden kann.

Die Fransenkleider (in zweierlei Fabrgebungen gezeigt) bestehen aus lauter Nylon-Streifen, die sich einrollen und somit Schnüre bilden.

Die Schmetterlinge hat Kreativchef Tomas Maier im Archiv der Ledergeflecht-Marke gefunden und für 2013 neu in Szene gesetzt. Besonders schön beim Minaudière-Klassiker 'Knot bag':

Und, wem die schönen Kleider dann im Laden zu teuer sein dürften (wie mir), dem bleibt ein Trostpreis: Das berühmte Geflecht gibt es dann auch als Print auf Kunststoff-Shoppern und Kunststoff-Kosmetikbeuteln in Violettblau, Orange und Creme.

Fotos: Catwalkpictures(18), modepilot/modejournalistin(6)

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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