Dallas – wo bleibt die Mode?!
Da läuft sie nun, die erste Folge von "Dallas" auf RTL. Mal abgesehen von den schwachen Dialogen und den mühsam verwendeten Begriffen "Mama" und "Öl-Alternativen", warte ich vergebens auf die modische Inspiration.
Die Ausstattung der Protagonisten gleicht dem Einfallsreichtum des Blattwerks "Die Lady: Handbuch der klassischen Damenmode" (schade ums Papier!). Soweit der Eindruck bis zur ersten Werbepause. Ich halte durch...
Nach der ersten Werbepause gibt es eine Hochzeit. Los jetzt, Kleider feiern, bitte! Aber nüscht is. Pashmina-Tanten, wohin das Auge reicht. Einziger Augentrost:
Wenigstens auf Sue Allen ist noch Verlass: Sie setzt mit ihrem Ohrschmuck das eine oder andere Statement...
Ohrringe sind DAS Stylingthema, zumindest bei der ersten Folge von Dallas. Die jüngeren, neuen Intrigantinnen tragen etwas kleinere Varianten, aber mindestens so effektvoll...

Bestes Outfit des Serienstarts: die helle Rüschenbluse zur schwarzen Taillenhose und kurzen Jacke:
Zum Gala-Dinner der Rinderzüchter (oder so etwas Ähnliches) gab es lauter fette Gürtelschnallen. Yeah, auch die mit "JR" funkelte auf. Außerdem: Cowboy-Hüte, Bolo-ties, aber leider auch Paillettenkleider zu Cowboystiefeln. Sue Allen begegnete JR im Cut-out-dress und dem vierten oder fünften Paar Ohrringen.


Eine der Nachfolger-Ohrringe-Trägerinnen kam tatsächlich im Jeanshemd zur Gala. Ach, wenn die Jeanshemd-Mode nicht gerade erst gewesen wäre. Irgendwie stimmt das ganze Dallas-Timing so gar nicht.
Fotos: abfotografiert vom Fernseher (RTL)


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