DvF: Flügel und Siebzigerjahre
Kathrin Bierling

DvF: Flügel und Siebzigerjahre

A propos Party-Animal Annette... auch damit liegt die InStyle-Chefredakteurin im Trend, wenn es nach Modedesignerin Diane von Furstenberg geht. Die hat ihre Herbst/Winterkollektion für 2013/14 unter das Motto "Life Is A Party" gestellt und zum Schluss tanzte sie zu "I'm Every Woman" über den Laufsteg, aber der Reihe nach:

Die Show begann mit "Like an Eagle" von Dennis Parker (DvF breitete ihre Arme beim Abschlusstanz auch wie ein Adler aus). Das passte alles hervorragend zu meinem Lieblingsmotiv aus der Kollektion: Flügel. Das Symbol verwendete sie allover, als Paspelmuster, als groß angelegtes Motiv oder als Leder-Detail an einem ihrer weiterentwickelten Wickelkleider:

Und dann gab es noch das Kettenglied-Motiv, das eher zwei Cs gleicht (drittes Wickelkleid unten), das Frau von Furstenberg mehrfach verwendete und auch den Catwalk und die Show-Wand damit dekorieren ließ. Kroko und Python kamen metallisch und viel zu laut daher. Dafür gab es dann eine ganze Reihe Siebzigerjahre-Outfits, die ich für die anstehende Motto-Party am liebsten gleich eingepackt hätte: ein weinrotes Pannesamt-Ensemble aus Schlaghose und Tunika etwa oder ein korallroter Overall mit Intarsien-Flammen in Pink und Violett oder das leuchtend blaue, knöchellange Wickelkleid aus Chiffon mit breitem Taillengürtel: 

Fotos: Catwalkpictures

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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