Häusergemachte Trends: Winter 2014/15
Kathrin Bierling

Häusergemachte Trends: Winter 2014/15

Manche Modetrends liegen in der Luft, andere werden bei einem Cappuccio unter den Designern in Mailand geplant, so scheint es. Wieder einmal. Dieses Mal gibt es auffällige Gemeinsamkeiten mit der Herbst/Winterkollektion 2014/15 von Prada. Gequatscht wurde hier anscheinend mit Fendi, Aquilano.Rimondi und Pucci. Wobei, ein midilanges, durchsichtiges Chiffonkleid mit aufgesetzten Pelztaschen natürlich etwas ist, worauf man unabhängig voneinander kommen kann. Genau so, wie die Kämmpelze in Eiscreme-Farben, die an Faschingsperrücken erinnern und, zu denen auf beiden Laufstegen auch noch Bänder eng um die Modelhälse geknotet werden (bei Prada sind die Tücher aus Seide, bei Gucci aus Leder). Bei dem kreativen Kaffeeplausch wäre ich gern dabei gewesen. War bestimmt lustig...

Aquilano.Rimondi Prada Modepilot
Fließende Midi-Röcke in Jägergrün zu bunten Pelzjacken bei Aquilano.Rimoni (links) und bei Prada (rechts) für Herbst/Winter 2014/15
Gucci Prada Modepilot
Perrückenpelze in Erdbeereis-Rosa und Pistazieneis-Grün mit Halstüchern aus braunem Leder (Gucci) und roter Seide (Prada) für die nächste Kaltsaison
Pucci Prada Modepilot
Die seidene Damenkrawatte zu schwarzen Revers-Jacken bei Pucci (links) und bei Prada (rechts)
Prada Aquilano Rimondi Modepilot 2014
Midilange Chiffonkleider mit Durchsicht und Pelzverbrämung bei Prada (links) und bei Aquilano.Rimondi (rechts)

Fotos: Catwalkpictures

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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