Doppelt gut? Chloé vs. H&M
Es ist einer der "Hot looks" des Sommers 2016, wie Isa so schön über das bunte Hippie-Walla-Walla-Kleid von Chloé sagt. Wir wundern uns gerade, warum sich alle Kopisten wie Zara & Co damit so schwer tun, diesen garantierten Verkaufsschlager zu kopieren. Die Antwort mag auf der Hand liegen: Der Look eines mit Seide gefütterten Kleides aus sehr viel Seidenchiffon ist nicht günstig nachzuahmen. Es ist die Art wie sich die bunten Streifen auf diesem kostbaren Material kräuseln und auch die vielen, bunt gefärbten Bänder und Quasten, die das Kleid veredeln... und sogar auf fünf Stufen Taille und Hüfte akzenturieren. Einzig der Preis wird die meisten von uns abschrecken, dieses bunte Chloé-Kleid zu kaufen, das man allenfalls einmal auf einer Hochzeit auf Ibiza tragen kann: 4590 Euro.

Aber es ist schön anzusehen!
Das Kleid, ebenfalls ein buntes Maxi-Dress, von H&M zum Beispiel nicht. Dass es aus Polyester ist, erkennt man sogar auf dem professionellen Foto. Und auch, dass der Unterrock nur Oberschenkellänge hat. Das sieht nicht nach Leichtigkeit aus, sondern irgendwie... unschön. Der Preis von knapp 50 Euro ist ein Kampfpreis, aber da kämpft H&M, was mich angeht, vergebens.

Man muss ja nicht jeden Runway-Traum gleich besitzen. Mei, dann kommen eben nur ein paar Glückliche in den Genuss. Hat ja auch nicht jeder einen echten Caspar David Friedrich an der Wand. Ich freue mich jedenfalls auch schon, wenn ich das Original hin und wieder im wirklichen Leben erblicke.

Die 70er-Jahre Regenbogen-Mode von Chloé aktuell in den Onlineshops:
Photo Credit: Net-a-porter.com, Mytheresa.com, H&M
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