Crab Dir das Shirt!
Hach, mein eigener Instagram-Account ist ja immer noch die größte Inspirations-Bank für mich. Aber im Ernst: Ich fand dort gerade ein T-Shirt, das ich im vergangenen Sommer in Berlin an einer sexy Frau fotografierte. Ich wollte es mir sogleich bestellen. Die Versandkosten des kleinen Labels aus Griechenland waren damals aber fast so hoch wie das -T-Shirt selbst. Also dachte ich: Ne, es soll nicht sein. Das ist doch ein Hirngespinst. Das Shirt sah an der dunkelbraun-gebrannten Frau in ihrem weißen, knallengen Rock toll aus, aber in meinen Alltag passt es nicht.

Dann, als es mich immer noch juckte, war es – eh klar – ausverkauft. Jetzt, fast ein Jahr später, ist es erneut in die Sommerkollektion der Marke Heel Athens Lab (heelshop.gr >>>) gekommen. Es gibt es in zwei Farben: gebrochenes Weiß und "Green Clay"! Habe mir gleich beide bestellt und das versandkostenfrei. (Gut, dass sie ihre Versandkosten optimiert haben. Ich möchte nicht wissen, welches Geschäft ihnen dadurch verloren ging.)
Und ich frage mich gerade, ob ich – ohne mein Erinnerungsfoto aus Berlin – je wieder auf die Marke gekommen wäre oder doch wieder samstags – wie alle – zu Zara & Co. marschiert wäre, um mir dort ein Sommer-Shirt zu gönnen. Absurd. Schließlich kann ich mich noch immer für das Krebs-Shirt begeistern. Außerdem wird es von einem kleinen Team in einem griechischen Atelier von Hand zusammengenäht, wo andere, neue Shirts auch von Hand bemalt werden; wo Stoffreste recycelt werden (z.B. zu einem Krebs) und, wo 80 Prozent der Produktion auf Baumwolle mit dem Oeko-Tex® Standard 100 basiert >>>
Das Shirt "Crab" von Heel Athens Lab

Es dauert zwar bis Mittwoch, bis die Shirts aus Griechenland bei mir ankommen sollen (vorgestern bestellt), aber ich konnte schließlich fast ein Jahr lang mit der Bestellung warten. Und ich habe dann ein besonderes Stück und ein gutes Gewissen. Danke, Instagram, für den Reminder.
Photo Credit: Modepilot, Heels Athens Lab
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